2015

Kostprobe am 12. September 2015

 

„Köstliche Kostprobe“ so kündigt Frau Sauer-Kaulbach in der Rhein-Zeitung vom 14. September ihre Rezension an. Vor vollbesetzem Haus gewährte Intendant Dietze mit seinem bestens aufgestellten Team den heiß ersehnten Einblick in die kommende Spielzeit. Furioser Auftakt: Carsten Huschke, der Opernchor  und die Rheinische Philharmonie mit „My fair Lady“, schon da frenetischer Applaus. Von heiter bis ernst geht es zu, vom Klagegesang der Troerinnen und Faust II zu „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ und „L’elisir d’Amore“. Die einzelnen Ausschnitte sind so klug ausgewählt, dass selbst in der Kürze die Qualität der Aufführungen und die hervorragende Leistung der Sänger und Schauspieler klar erkennbar ist. Die Puppenspieler erwecken Findus wieder zum Leben, das Ballett stellt sich vor mit einem Ausschnitt aus Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ und Hana Lee brilliert mit einer "Konzertarie" des Ballettprogramms "Mozart.Una Fantasia" ein ganz besonderer Kunstgenuss. Mit opulentem „Fidelio“ Klang endet der Abend. Seiten wären zu füllen, um alles detailliert aufzuführen, alle Leistungen der Künstler und Künstlerinnen gebührend zu würdigen.

Schauen Sie selbst, gehen Sie in die Vorstellungen an und lassen Sie sich begeistern!

Eine Kostprobe wäre keine solche, ginge es nicht auch um Förderung durch den Freundeskreis.

Intendant Dietze demonstriert eindrucksvoll den maroden Zustand der Stühle im Oberen Foyer, die für die Einführungen stets zum Einsatz kommen.  Die Erneuerung von 12 Stühlen hat der Freundeskreis bereits finanziert, aber weitere müssen noch folgen. 250,- Euro kostet ein „nackter“ Stuhl, die Bemalung und Polsterung, dem Denkmalschutz entsprechend, erfolgt durch die hauseigenen Werkstätten.

Es wäre eine große Freude, wenn einige Sonderspenden für diese Maßnahme eingehen würden!

Sie waren nicht dabei? Werden Sie Mitglied, dann haben Sie Vorkaufsrecht auf die Karten für diese wunderbare traditionelle Veranstaltung!

 


Mitgliederversammlung  2015

Die Mitglieder erhalten das ausführliche Protokoll mit dem nächsten Rundschreiben.

An dieser Stelle kurz einige Informationen:

Die Fördermaßnahmen im Jahr 2014 betrugen 27. 421,- Euro, die Einnahmen durch Mitgliedsbeiträge und Spenden 26,781,- Euro. Der Intendant bedankt sich ausführlich für die zuverlässige Unterstützung und die stets unbürokratische Vorgehensweise bei allen Maßnahmen. Die komplette Ausstattung der Probebühne 4 mit Licht und Ton habe der Freundeskreis übernommen. Zuletzt wurde eine Windmaschine angeschafft, die „mit wenig Geräusch viel Wind macht“ und u. a.  in der Oper „Peter Grimes“ zum Einsatz kommen wird. Für die Produktion des Musicals „Cats“ auf der Festung übernimmt der Freundeskreis die Kosten für die Steppschuhe.

Geplant, und überaus wichtig bei der zunehmenden Beliebtheit der Einführungen, ist die Erneuerung der Stühle im Oberen Foyer. Die Materialkosten pro Stuhl betragen 300,- Euro, die hauseigenen Werkstätten führen die Arbeiten aus, ansonsten wären die Kosten viel höher.

Intendant und Vorsitzender bitten eingehend darum, mit Sonderspenden diese Aktion, auch im eigenen Interesse, zu unterstützen.

Kulturdezernent Knopp bedankt sich bei dieser letzten Versammlung seiner 16 jährigen Amtszeit sehr herzlich beim Vorstand und den Mitgliedern für Ihren Einsatz und betont, dass die Arbeit des Freundeskreises unverzichtbar sei für die städtische Gesellschaft. Mit der Verleihung des „Koblenzer Kulturpreises“ an den Vorsitzenden Hubert Scherer und die Vergabe der „Kulturehrennadel“ an die Schriftführerin Irmgard Bobbert gebe die Stadt der Wertschätzung dieses ehrenamtlichen Engagements Ausdruck. Herr Knopp beteuert, er werde sich auch weiterhin für die Kultur in Koblenz einsetzen.

Die "Kostprobe" wird am Samstag, den 12. September im Großen Haus stattfinden. Die Mitglieder haben Vorkaufsrecht bei den Eintrittskarten.

 


Literaturmatinee 2015

Am 15. März 2015 eröffnete die Literaturmatinee, wie seit Jahren Tradition, die Koblenzer Literaturtage ganz Ohr. Ein besonderes Projekt stand dieses Mal im Mittelpunkt „Eine Stadt liest ein Buch“, ins Leben gerufen von der Koblenz-Touristik, dem Theater Koblenz und der Buchhandlung Reuffel. „Der erste Tag einer Ära im Leseleben der Stadt Koblenz“, so Intendant Dietze. Der Schriftsteller und Dramatiker John von Düffel, in Koblenz bestens bekannt durch seine Theaterstücke „Alle 16 Jahre im Sommer“ und „Die Wandlung der Susanne Dasseldorf“ war als Autor für dieses Projekt eingeladen. Seine Erzählung“ Das permanente Wanken und Schwanken von eigentlich allem“ wurde zu diesem Anlass in einer limitierten Sonderedition herausgegeben und in dieser Matinee vorgestellt. Die Brüder  Woody, Jona und Wanja Mues stellten diesen und weitere kluge, feinsinnige und eindrückliche Texte John von Düffels vor  - eine Idealbesetzung! Das meinte auch John von Düffel. In seinen Büchern gehe es immer auch um Familie und dass jetzt hier eine Familie seine Texte lese, das treffe es genau. In seiner herzlichen Ansprache bedankte sich von Düffel: „Das ich das schon erleben darf“. Normalerweise müsse man schon tot sein, um für ein solches Projekt ausgewählt zu werden, aber zum Glück fühle er sich noch vollends in der Mitte des Lebens.

Ganz hervorragend begleitete das Meander Quartett mit Werken von Schönberg, Ravel und Dvoràk die Matinee.

Der Freundeskreis freut sich, die Literaturmatinee immer wieder zu unterstützen, ganz besonders dieses Projekt, das an vielen anderen Orten und zu verschiedenen Gelegenheiten Thema in der Stadt sein wird.

 


Hubert Scherer erhält den Kulturpreis der Stadt Koblenz

Am 23. Januar 2015 wurde in feierlichem Rahmen im vollbesetzten Theater der Stadt dem 1.Vorsitzenden des Freundeskreises dieser, alle drei Jahre ausgelobte, Preis verliehen. Laudator Intendant Markus Dietze lobt die bescheidene Art des Kunstkenners, der nie sich selbst, sondern die Kultur und den unermüdlichen Dienst daran in den Vordergrund gestellt habe und mit nie nachlassender Freude die Inszenierungen verfolge. Selbst bei "Nichtgefallen" sei er kein Mäkler, sondern um Verstehen und konstruktive Kritik bemüht. Seit der Gründung des Vereins 1982 ist er Vorsitzender und in dieser Zeit seien mehr als eine Million an Fördergeldern geflossen.Ein Theater, dass einen solchen Freundeskreis-Vorsitzenden habe, dürfe sich glücklich schätzen!

Der Freundeskreis ist stolz auf seinen Vorsitzenden und freut sich mit ihm über die Auszeichnung.