Kostprobe 2016

Bühne frei für die neue Spielzeit!

Das Theater meldete sich zur Kostprobe am 9. September mit allen Sparten aus der Sommerpause zurück.

Die Rheinische Philharmonie, in großer Besetzung auf der Bühne, spielte zum Auftakt dieses wunderbaren Abends die Ouvertüre von Figaros Hochzeit“, der ersten Oper in der neuen Spielzeit. Aus fast allen Musikwerken die auf dem Programm stehen, mit einer immensen Bandbreite von Philipp Glass bis zu „Carmen“, auf der Festung im Sommer 2017, gab es Ausschnitte. Das Publikum im vollbesetzten Haus jubelte. Stimmgewaltige Gäste ergänzten die großartigen Ensemble-Mitglieder. Kostproben einer außergewöhnlichen „Hamlet“ Inszenierung und aus Tschechows „Möwe“ lassen die Qualität des Schauspiels erahnen. Eine „Tanz-Revue“ unter dem Thema „Lulu“ wird die erste spannende Ballett-Produktion sein, Ibsens „Gespenster“ Ausschnitt der Puppenspieler sorgte für größte Aufmerksamkeit.„Die Wundertüte der Spielzeit 2016/2017 ist geöffnet, auf die Punktlandungen zu den jeweiligen Premieren darf man gespannt sein“ so Claus Ambrosius in der Rhein-Zeitung.

Die Kostprobe ist nicht nur ein Startschuss, sondern auch das ganz große Dankeschön des Theaters an den regen, unermüdlichen Freundeskreis. Vieles in der Theaterarbeit sei erst durch die Unterstützung des Freundeskreises möglich und Moderator Markus Dietze bittet herzlich, nicht nachzulassen. Bedarf gebe es vielfältigen, im Großen wie im Kleinen.

 

Mitgliederversammlung 2016

Am 11. Mai  2016 fand die jährliche Mitgliederversammlung des Freundeskreises statt. Im Haushaltsjahr 2015 hat der Freundeskreis das Theater mit einer stattlichen Summe von 35 000 Euro unterstützt. Das Geld floss in erster Linie in Bühnenproduktionen, wobei sich der Bedarf häufig erst im Erarbeitungsprozess ergab. Der Intendant dankt dem Vorstand für die unbürokratische Herangehensweise bei den Anfragen zur Förderung. Es werde in die Kunst investiert, betont der Intendant. Die Gebäude- und Betriebssicherung sei kommunale Pflicht, was mit Applaus bedacht wird. Anschaffungen von Instrumenten, Ton- und Beleuchtungstechnik habe der Freundeskreis hingegen schon des Öfteren finanziert.

Für die alle zwei Jahre zu erfolgenden Wahlen hat sich der gesamte Vorstand zur Wiederwahl gestellt und wird einstimmig in den jeweiligen Ämtern bestätigt.

Irina Marinas, Haruna Yamazaki und der gesamte Opernchor danken auf ihre Weise mit wunderbarem Gesang dem Freundeskreis für die verlässliche Unterstützung.

Save the Date: Die Kostprobe wird am Freitag, den 9. September um 19.30 Uhr stattfinden.

Die Mitglieder des Freundeskreises werden vom 1. – 23. Juli (ab dann Sommerpause der Theaterkasse) ein Vorkaufsrecht haben, die Einladungen ergehen Ende Juni. Nach der Sommerpause der Theaterkasse, ab 22. August, gehen die Restkarten in den freien Verkauf.

 

 

„Raoul Schrott und der Welt schönstes Lied“

So schrieb die Rhein-Zeitung am 7. März 2016.

Raoul Schrott, hochgebildeter Literaturwissenschaftler und Schriftsteller aus dem Bregenzerwald, ein Meister des Wortes und idealer Interpret seiner Worte sorgte für einen fantastischen Auftakt der Literaturtage ganzOhr, ein voller Erfolg vor vollem Haus.

Er las aus seinem jüngsten Band „Die Kunst an nichts zu glauben“, Gedichte von ganz besonderer Wirkung. Jedem Gedicht vorangestellt ist ein Text aus der ersten „atheistischen Bibel“ des Matthias Knutzen von 1646. In den Gedichten geht es um Fragen nach dem Gelingen des Lebens und der Schönheit im Scheitern, Raoul Schrott schreibt - und liest - ganz wunderbar.

Die Literatur-Matinee wurde bereichert vom großartigen Ensemble Fourschlag - Schlagzeuger der Rheinischen Philharmonie und Gästen, sowie tänzerischen Improvisationen der Ballett-Ensemble Mitglieder Kaho Kishinami und Rory Stead.

Eine Matinee die ihresgleichen sucht, ein Gesamtkunstwerk von hohem Rang.

 

 

Koblenzer Literaturtage ganzOhr vom 06. bis 18. März 2016

Zum bereits neunten Mal finden im März 2016 die Koblenzer Literaturtage statt. Traditionell eröffnet werden Sie mit der Literaturmatinee, die einst von den Freundeskreises des Theaters und der Universität initiiert wurde, am

6. März um 11.00 Uhr im Theater der Stadt Koblenz

Raoul Schrott hat das Wort mit dem Thema "Die Kunst an nichts zu glauben"

"Gleichgültig wie sehr wir die Kunst zu glauben oder nicht zu glauben, beherrschen, Raoul Schrott beherrscht die Kunst, uns den Glauben an die belebende Macht der Worte und das Glück im eigenen Leben zurückzugeben" so Ruth Duchstein, die künstlerische Leiterin des Festivals.
 
Ensemble Mitglieder des Theaters und Gäste werden die Matinee künstlerisch umrahmen und mit ihren Beiträgen bereichern.

Weitere Informationen, auch zum Kartenerwerb,  finden Sie unter www.koblenz-ganzohr.de